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14.10.2008, 21:08
Samaran
Mitglied, Moderator,



8125

Dabei seit: 03.04.2008
Wohnort: München
Beiträge gesamt: 437
Betreff: Re: -Thread #1: Prolog & 1.Tag des 6. Monats Anno 1785 n. P.-
Eldara, Baldar, Marlak
Im Wald um Dornfels
Sonnenaufgang

********

Eldara sah Daleah mit einem unergründlichen Blick an und schwieg einen moment bevor Sie meinte "Das ist dein Schicksal meine Kleine! Als das Band zwischen dir und deinem Drachen gewoben wurde, bist du zur Drachenreiterin geworden. Und als eine Drachenreiterin ist es für dich gleichzeitig eine Privileg wie auch eine Pflicht das du ausgebildet wirst." meinte Eldara und deutete kurz auf die beiden Zwerge die sie bewachten. "Siehst du unsere beiden Begleiter. Sie werden dich und deinen Drachen schützen so lange bis ihr euch selbst beschützen könnt. Erst auf dem Weg zum Kloster und dann als Wachen des Klosters. Es war der Wille der Zwerge das alle Drachenreiter eine umfassende Ausbildung genießen um der Ihnen aufgelegten Pflichten bei zu kommen."

Eldara ging ein paar Schritte wortlos bevor es schien als würde Sie in den Wald hinein horschen um sich Sicher zu sein das Sie niemand belauschte. "Die Ausbildung zum Drachenreiter ist keine leichte und viele Elfen und Menschen kommen schon als Kinder ins Kloster um dort die Ausbildung zu erhalten und möglicherweise der nächste Drachenreiter zu werden. Sie trainieren hart für etwas was du schon erreicht hast. Umso härter wirst du trainieren müssen um dich dieser Ehre als würdig erweisen zu können." erklärte ihr Eldara.

**************
 

14.10.2008, 23:14
Roland
, Moderator



8126

Dabei seit: 03.04.2008
Wohnort: -
Beiträge gesamt: 340
Betreff: Re: -Thread #1: Prolog & 1.Tag des 6. Monats Anno 1785 n. P.-
Torian
Poststation nahe der Kaiserstadt
Vormittag

Torian gab Shiratess auf ihre Überlegungen keine Antwort. Der Assassine "Lahkus" war zweifellos in dem Bordell gewesen, um ihn zu töten. Aber vielleicht wollte er auch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Ihn töten und die Dunkelelfe in die Finger kriegen?
Er spürte ihren Blick auf sich ruhen, drehte sich jedoch nicht um. Die Wahrheit hatte er ihr verschwiegen; war es möglich, dass sie ihm auch etwas verschwieg?

Es war letztendlich aber auch egal. Bis nach Dornfels würden sie es schon schaffen; dann konnten sie sich neu orientieren. Trotzdem hatte er nun zum ersten Mal ein wirklich schlechtes Gefühl. Die Schwarze Hand ging normalerweise sehr subtil vor... was wenn sie ihn nur dorthin locken wollten? So ein Trick wäre durchaus die Art der Gilde... doch wozu? Was sollte er in Dornfels?
Was auch immer die Grund war (falls es überhaupt einen gab), Torian und Shiratess fielen viel zu sehr auf. Sie brauchten eine Verkleidung und zwar rasch. Ihre Identität musste gewechselt werden...

Torian überlegte kurz, wie er am besten vorgehen sollte, bevor er in Ricthung Stall ging. Zuerst würde er mit dem Stallbesitzer über zwei Reisepferde verhandeln, doch dabei sollte sich noch etwas anderes herausschlagen lassen. Die meisten dieser Leute verdienten sich nämlich neben dem Vermieten von Pferden noch etwas dazu, indem sie allen möglichen Krimskrams verkauften...
Die Tiere, die Torian erwarb, waren weder besonders edel, noch teuer. Dafür fiel man mit ihnen nicht auf. Nach einigem Feilschen überließ ihm der Besitzer die zwei Tiere und einige Gewänder, die sich im Laufe der Zeit angesammelt hatten. Diese waren entweder vergessen worden, von Kutschen und Sätteln gefallen, oder auch einfach geklaut worden.

Einige waren aus wirklich edlen Stoffen wie Seide oder Samt gemacht und mit edlen Stickerein verziert. Torian ging hinter den Stall und zog seine schwarze Kleidung aus. Danach schlüpfte er in eine rote Hose und schneeweißes Hemd mit verziertem Kragen. Er schlang sich einen großen Gürtel um die Taille und stieg in ein Paar braune Stiefel. Eine rote Jacke und ein großer Hut, der mit großen Federn geschmückt war, bildete den Abschluss.

Binnen einer Minute hatte sich Torian in einen Edelmann verwandelt; nichts erinnerte mehr an den düsteren Assassinen von vorhin. Er ging wieder nach vorn und wartete auf Shiratess, die hoffentlich bald aus der Poststation kommen würde. Er versteckte seine Kleidung und Ausrüstung in den Satteltaschen seines braunen Rappen, während er wartete. Über seinem Arm hatte er mehrere verschiedene Frauenkleider geschlungen, damit sich auch die Dunkelelfe verkleiden konnte. Sogar ein Schleier war dabei, damit sie ihre spitzen Ohren verbergen konnte; solange jeder dem sie begegneten Shiratess als Dunkelelfe erkennen konnte fielen sie auf wie bunte Hunde und selbst ein Narr konnte ihrer Spur folgen.

Der Assassine wurde langsam unruhig, denn sie durften keine Zeit verlieren und mussten weiter. Wie lange war er nun schon hier? Viel zu lange... Er blickte wieder zur Poststation und die Sache gefiel ihm immer weniger... wo blieb sie nur?
History will be kind to me, for I intend to write it. -Winston Churchill
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 14.10.2008, 23:21 von Roland.  

17.10.2008, 20:13
Nana Alba
Mitglied



8142

Dabei seit: 04.06.2008
Wohnort: Erkrath
Beiträge gesamt: 22
Betreff: Re: -Thread #1: Prolog & 1.Tag des 6. Monats Anno 1785 n. P.-
Spielleitung
Handelsstraße nach Dornfels
Vormittag

*****

Xerdia kniete im Staub der Handelsstraße die nach Dornfels führte. Ihre Finger berührten die schemenhaften Abdrücke, welche so verräterisch die Richtung ihrer Beute preisgaben. Sie konnten noch nicht weit gekommen sein.
Rasch erhob die Jägerin sich. Es war Zeit aufzubrechen. Xerdia zog die Kapuze ihres Umhangs tiefer ins Gesicht um die makellosen Züge einer Hochelfe zu verbergen. Langsam hob sie ihre rechte Hand. Kurz darauf landete sacht eine in regenbogenfarben schillernde Libelle auf ihrem Zeigefinger. Sie sprach ohne das Tier anzusehen mit melodiöser Stimme. "Berichte deinem Herren das ich die Beute schon bald aufgespürt haben werde. Es liegt in seinem Ermessen was mit ihnen dann geschehen soll. Ich werde auf seine Antwort warten."
Die Libelle erhob sich geschmeidig und verschwand am Horizont. Die Jägerin hatte ihre Augen auf die Straße in Richtung Dornfels gerichtet, wo ihre Beute bereits auf sie wartete. Der Wind zerrte an Xerdias Umhang und gab den Blick auf eine reich verzierte Armbrust aus reinem Kristall frei.
Ein unergründliches Lächeln umspielte ihre Lippen. Die Jagt hatte begonnen...

*****
 

19.10.2008, 23:35
Tobirone
Administrator



8166

Dabei seit: 03.04.2008
Wohnort: Bremen, HB
Beiträge gesamt: 1404
Betreff: Re: -Thread #1: Prolog & 1.Tag des 6. Monats Anno 1785 n. P.-
Shiratess Al'Marihim, Torian (Combi)
Poststation nahe Kaiserstadt - Auf dem Weg nach Dornfels
Vormittag

********

Als Shiratess aus dem Hauptgebäude kam wartete Kalidor bereits auf sie und sah ... anders aus. Die versprochenen Pferde standen ruhig neben ihm, waren gezügelt und, soweit sie es beurteilen konnte, sahen sie ausgeruht aus. Kalidor selbst jedoch sah anders aus. Er war nicht mehr leicht verschroben in seiner Lederkleidung gehüllt sondern sah echt gut aus. Shiratess musste schlucken, als sie ihn von oben bis unten betrachtete.
„Was ist ... woher hast du das denn?“ fragte sie, als sie, mit den Nahrungsmitteln in den Armen, sich ihm näherte.

Erleichtert sah er Shiratess auf sich zukommen. Seine Nervosität war in den letzten Minuten fast schon ins Grenzenlose gestiegen. Er wusste nicht warum, aber er fühlte, dass sie verfolgt wurden. Aber nicht nur von der Schwarzen Hand; es schienen sich hier mehrere Parteien eingemischt zu haben. In was war er da nur hineingeraten?
Als sie zu ihm gekommen war, nahm er ihr die Lebensmittel ab und gab ihr seinerseits das Bündel Frauenkleider.
„Diese Leute hier verkaufen so gut wie alles… man glaubt nicht, was sich im Laufe der Jahre an so einer Poststation für Zeug ansammelt.
Such dir etwas aus und verkleide dich, bitte. Von jetzt an sind wir ein junges Adligenpärchen, das gerade geheiratet hat und nun auf dem Weg zum Lehen meines Vaters ist, der im Sterben liegt. Bis nach Dornfels sollten wir so unbemerkt kommen.“

Shiratess nahm die Kleidungsstücke entgegen und versteckte sich, nachdem sie ihm die Verpflegung in die Hände gedrückt hatte, hinter einem der Pferde.
„Hast du schon einen Namen für uns?“ fragte sie, während sie die Kleider begutachtete.

„Nein“, sagte er nur, während er weiterhin die Straße in der Richtung aus der sie gekommen waren, beobachtete.
„Du kannst dir für uns was Schönes ausdenken, wenn du willst. Aber nichts zu… Extravagantes.“
Torian grinste seiner Begleiterin kurz zu. Obwohl es eigentlich weder sehr professionell war, noch besonders angebracht in der momentanen Lage, konnte der Assassine nicht umhin einen kurzen Blick auf das Mädchen zu werfen, während sie sich umzog.
Sie sah wirklich sehr gut aus und obwohl sie in so großen Schwierigkeiten waren, ertappte sich Torian bei einigen, für ihn eher untypischen, Gedanken.
Im nächsten Moment war er aber bereits wieder in seinem Element und sagte ruhig:
„Vergiss den Schleier nicht, Mädchen. Deine Ohren sind ein todsicherer Grund, uns zu erkennen… der letzte Stallknecht könnte uns verraten.“

„Hmpf...“ murrte Shiratess. Sie war gerade damit beschäftigt die Bänder zu zuschnüren, als Kalidor sie auf den Schleier aufmerksam machte. „Das ist so... diskriminierend...“ kommentierte sie und band sich den Schleier ums Haupt. Shiratess kramte noch kurz in ihrer Tasche und zog eine Kette heraus, die eigentlich als Halsschmuck gedacht war, und funktionierte sie kurzum als Kopfschmuck um. So wirkte sie zum einen glaubwürdiger und zum anderen blieb der Schleier dann auch dort er sein sollte.
Endlich war sie fertig und kam mit geübt eleganten Gang vom Pferd hervor; ihre Habseeligkeiten hatte sie kurzer Hand, in ihre magisch komprimierte Tasche verstaut.
„Also... wer auch immer die Besitzerin dieser Kleider war muss um einiges schmächtiger gebaut gewesen sein...“ kommentierte die Elfin ihre Aufmachung. Sie war nun wirklich nicht moppelig oder irgend in der Art, doch ihr üppiger Busen und der recht geringe Spielraum des Kleides auf Brustebene sorgten doch für ziemliche Spannungen im Material.

Torian grinste kurz, als sie ihn darauf aufmerksam machte.
"Tut mir leid, aber die hatten nichts besseres... aber keine Sorge, du siehst wirklich gut aus. Und wegen dem Schleier... lieber diskriminiert als tot, wenn du mich fragst."
Er wollte gerade auf sein Pferd aufsteigen, als er erneut so ein ungutes Gefühl im Nacken spürte. Genau wie damals...

Vor einigen Jahren hatte er für die Gilde einen Zwergendiplomaten eliminiert, der für seine Anti-Imperiumspolitik bekannt war. Es wäre beinahe schief gegangen und diese kleinen Bastarde hatten ihn tagelang gejagt. Doch Zwerge waren sehr stur und bisweilen sehr konservativ. Sie akzeptierten nur den offenen und fairen Kampf... mit Torians Aktionen kamen sie nicht zurecht. Damals in der eisigen Kälte der Berge hatten seine Instinkte zum letzten Mal so losgeschlagen, wie gerade eben.

"Shiratess... kannst du mal in deinem Tivolium...Trigolum... ach, einfach mit deiner Magie überprüfen, ob uns wer folgt. Ich werd so ein ungutes Gefühl seit ein paar Minuten nicht mehr los... so als hätten wir einen sehr erfahrenen Jäger am Hals."

Typisch Mann, natürlich sieht das toll aus, aber ich ersticke hier fast! dachte Shiratess und konzentrierte sich darauf ihre Brust angespannt zu lassen. Bei Torians Aufforderung das Trivokum zu untersuchen nickte sie nur stumm, schloss die Augen, und horchte mit ihrem inneren Auge.
Der Regen hatte soweit aufgehört, nur die grauen Wolken bekleideten den sonst blauen Himmel – Gebrauch von Magie würde sich jetzt also ohne weiteres herausstellen lassen. Als sie in der näheren Umgebung nichts spürte weitete Shiratess ihre Sinne aus, doch auch jetzt fand sie nichts, was seine Befürchtungen hätten bestätigen können.
„Ich spüre nichts. Entweder deine Gefühle spielen dir einen Streich, oder der Verfolger ist ... gut.“ Shiratess öffnete ihre Augen und musterten die Straße in der Richtung aus der sie gekommen waren, doch auch mit den normalen Sinnen konnte sie nichts sehen.
„Wir könnten jedoch dafür sorgen, dass etwaige Verfolger es etwas schwieriger haben uns zu folgen.“

Er schüttelte kurz den Kopf. Damals in den Bergen hatte er auf seine Instinkte nicht vertraut und geglaubt er würde sich nur alles einbilden. Deshalb hatten ihn die Zwerge fast erwischt und seine Flucht war überhaupt nicht nach Plan verlaufen. Zwei Wochen steckte er in dem eisigen Gebirge fest, musste sich gegen hunderte von Verfolgern durchsetzen und wäre fast schneeblind geworden. Das sollte ihm kein zweites Mal passieren.

"Ich würde es zwar anders ausdrücken, aber ja... der Verfolger ist <gut>", meinte er und überlegte kurz.
"Du meinst unsere Spuren verwischen? Gute Idee, aber wir dürfen nicht zuviel Zeit verlieren. In der Gegend hier kenne ich mich relativ gut aus. Fünf Kilometer weiter südlich führt eine Landstraße weg zu einem kleinen Dorf. Ich würde sagen, wir verlassen dort die Hauptstraße und reiten dann über Landstraßen. Dauert sicher etwas länger, aber wir sollten es packen... sagen wir morgen in der Früh sind wir in Dornfels. Und bei weitem sicherer, als auf der Hauptstraße. Was sagst du dazu?"

„Wäre der Anfang einer Idee.“ Meinte Shiratess als sie aufsattelte. „Als ich eben meine Sinne ausgeweitet habe, habe ich weiter entlang der Straße die Kraft eines Baches gespürt. Wenn wir an ihm angelangt sind könnte ich seinen natürlichen Fluss etwas ... korrigieren. Die Straße würde zumindest für eine Weile unpassierbar sein.“

Torian überlegte kurz, dann nickte er.
"Das ist eine gute Idee... Okay, was hältst du davon? Du reitest schon mal voraus und bereitest alles vor. Ich versuch derweil dem Stallbesitzer noch ein bisschen Motivation zu geben, jemanden der nach uns fragt zu belügen. Dann verwisch ich unsere Spuren hier bis zum Bach so gut ich kann und wie es die Zeit zulässt. Dann schließe ich zu dir auf."
Ohne lange nachzudenken spannte Shiratess die Zügel.
„Wir sehen uns dann gleich. Achja und: Jorg und Syria von Stein.“

Torian sah ihr nach, während sie davonritt und kurz kam ihm der Gedanke, dass er jetzt einfach abhauen konnte. Zurück zur Kaiserstadt und verschwinden... für immer. Magier, Ritter, Kaiser und Assassinen vergessen und nie wieder würde jemand seinen Namen hören. Doch das konnte er nicht machen; sie vertraute ihm und er konnte sie nun nicht im Stich lassen.

Dann kam ihm auch die Idee, dass er seine normale Kleidung wieder anziehen und einfach einen Hinterhalt legen könnte. Er würde ihr Zeit verschaffen können, so dass sie leicht fliehen konnte, denn trotz ihres Plans zweifelte Torian daran, dass sie wirklich problemlos nach Dornfels kommen würden.

Doch das war auch unmöglich... denn auch er hing an seinem Leben. Im Gegensatz zu vielen anderen Assassinen bedeutete ihm sein eigenes Leben etwas... daher ritt er noch einmal zum Stallmeister und redete kurz mit ihm.
Eine ungeheure Menge Gold wechselte den Besitzer und der Mann nickte. Torian hoffte, dass die Bestechung ausreichte... Er ritt nun sein Pferd nicht, sondern führte es an den Zügeln, während er mit bloßen Händen die Spuren im schlammigen Matsch verwischte. Es war zwar eklig, aber hatte einen großen Vorteil: ihre und die Spuren anderer waren nun nicht mehr voneinander zu unterscheiden. Und nun ritten sie auch noch... damit würden die imaginären Verfolger hoffentlich nicht rechnen.
Eine halbe Stunde später war er bei dem Bach angelangt und suchte nach seiner Begleiterin.

„Reite bis zu der großen Kastanie da hinten!“ rief Shiratess, als ihr Begleiter in Rufweite kam. Die letzten Minuten zuvor hatte sie Zweifel gehegt, was ihn betraf. Noch nie hatte sie einem Fremden vertraut, schon gar nicht einen, den sie erst seit einigen Stunden kannte. Sein Erscheinen wischte jedoch jegliche Zweifel zurück.
Es gibt eben nicht nur Menschen, die dich Verraten wollen. sagte eine innere Stimme ihr mit seicht-sanftem Klang. Sie kannte diese Stimme. Lange war es her, dass sie sie nicht mehr hatte hören können und auch jetzt war es eine bloße Erinnerung an längst vergangene Tage.
Shiratess, welche auf einem Baumstamm vor dem Bach stand konzentrierte sich wieder auf den Aurikel der fünften Stufe, den sie gesetzt hatte und weitete ihren Einflussbereich. Kalidor hatte sich bereits zu der großen Kastanie begeben, welche sie beschrieben hatte und sich zu ihrem Pferd, einer Stute mit pechschwarzen Fell, begeben und wartete auf das, was Shiratess vorbereitet hatte.
Konzentriert zog sie Luft in die Lungen, was für ein recht beklemmendes Gefühl, dank des zu knapp geschnittenen Kleides, führte, und begann mit dem Zauberritual.
Mit einem mal begann der ruhige Strom des Flusses unruhig zu wabern. Ein dumpfes Grollen kam auf und in dem Moment, als Shiratess die gesamte Energie los ließ, die sie aufgebracht hatte stürmte der Bach auf die Straße zu und riss Teile der Wiese aber auch eben des Weges mit sich. Dort, wo eben noch der matschige Weg nach Dornfels führte war nun ein Loch mit viel Wasser und noch viel mehr Schlick und Matsch. Wer dort durch wollte musste zeit in Kauf nehmen, Fliegen oder über Wasser gehen können.
Und genau letzteres tat nun Shiratess, und lief mittels eines kinetischen Zaubers über das Hindernis.
„Das sollte vorerst genügen, oder meint Ihr werter Gatte?“ Kommentierte Shiratess, als sie bei Kalidor ankam und den Rücken der Stute bestieg.

Er lächelte und nickte zufrieden. Er war immer wieder beeindruckt einen Magier bei der Arbeit zu sehen... ihre Fähigkeiten waren unbeschreiblich. Zu schade, dass die wenigsten sie für etwas anderes als bloße Studien einsetzten.
"Aber ja, meine geliebte Syria... Sollen wir losreiten?"

Kurze Zeit später kamen sie zu der Kreuzung und verließen die Hauptstraße. Wieder verwischte der Assassine auch hier ihre Spuren, doch das Gefühl verfolgt zu werden, konnte Torian immer noch nicht abschütteln. Aber sie hatten alles getan, was möglich war. Sollte er sich nicht täuschen und sie wurden verfolgt, so würde es wohl früher oder später zu einer Konfrontation kommen.

http://tobirone.deviantart.com/
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Carl "CJ" Jones, Jhanell "Jenny" Krann, K'Ghir, Rhana Kuroneko, Leandra Johnson, LyRa, Scarlett Lacroix, Shiratess Al'Marihim, T'Pan

"Es ist soweit, ich bin mit von der Partie: Dr. House (bindestrich) Meister!" - Der Hausmeister, Scrubs
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, das letzte Mal am 20.10.2008, 21:11 von Tobirone.  

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